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<pre>Der SV Werder kommt aber nicht nur für einen gemütlichen Saisonausklang nach Mainz — die Grün-Weißen wollen vor der Sommerpause noch ihren Negativlauf beenden.  <p> Was das betrifft, hatten auch die Dortmunder in den letzten Spielen nicht allzu viel zu bieten. Unter Peter Stöger hat sich die Mannschaft zumindest wieder etwas stabilisiert. Von 14 Bundesligaspielen ging nur eines verloren, diese Niederlage fiel mit 0:6 gegen Bayern München allerdings heftig aus.  <p>  Zum Abschluss des 8. Spieltags hat die Bundesliga das Duell der Europa League-Fighter zwischen dem FC Schalke 04 und dem FSV Mainz 05 zu bieten. Die „Königsblauen“ wollen ihren leichten Aufwärtstrend trotz der jüngsten Hiobsbotschaft prolongieren, Mainz will am oberen Tabellendrittel dranbleiben. <p> Da es im Oktober in sechs Pflichtspielen lediglich zu zwei Siegen reichte, muss ohnehin angenommen werden, dass es für den Champions-League-Teilnehmer derzeit keine hundertprozentigen Kisten gibt — selbst nach der geglückten Aufholjagd in Wolfsburg saß der Knoten vermutlich noch ziemlich fest. <p>  ? "Wir wollen alle wieder in die Erfolgsspur. Und wir sehen, dass die Mannschaft will, dass sie es kann und sie wird es auch tun!" #Korkut pic.twitter.com/WFP7FWGMDo  </pre>


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<pre>Obwohl den Gästen eine englische Woche in den Knochen steckt, kommen derzeit wohl auch formstarke Mainzer nicht gegen die Qualität der Werkself an — die am späten Sonntagnachmittag zudem von einer gehörigen Portion Wut profitieren wird.  <p> An Gründen mangelt es somit wahrlich nicht, der Werkself auch weiterhin mit einem gesunden Misstrauen zu begegnen. Dennoch legen wir uns darauf fest, dass es gegen die wahrscheinlich einmal mehr hoffnungslos überforderten Lilien zum zweiten Liga-Sieg in Folge reicht.  <p>  Da sich der Verein den von Son auf Biegen und Brechen erzwungenen Abgang angemessen vergolden ließ, darf Bayer fortan auf die Dienste von Kevin Kampl und Chicharito bauen: fraglos namhafte Verstärkungen, die im besten Falle sogar das langfristige Fehlen von Aranguiz vergessen machen können. <p> Warum dem ist, darüber dürfte nun so mancher rätseln; erst recht, weil sich Schalke mit drei Siegen und vier Niederlagen bislang keinesfalls als Heimmacht einen Namen gemacht hat. <p>  Aus den jüngsten Auftritten ziehen wir deshalb den Schluss, dass der momentane Lauf kaum geeignet scheint, um die Mainzer auch gegen echte Top-Teams zu einem Coup zu tragen.  </pre> 


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<pre> Die winterliche Transferperiode bot den Gladbachern allerdings die Gelegenheit, den eigenen Kader zumindest an einigen neuralgischen Punkten breiter aufzustellen — so wurde etwa von den nunmehr gastierenden Dortmundern der junge Jonas Hofmann losgeeist.  <p> Wir Wettfreunde erwarten einen dominanten Auftritt der Mainzer und dass sie gegen den Aufsteiger ohne Gegentreffer gewinnen werden.  <p>  Aus Sicht der Lilien stimmte es dabei vor allem bedenklich, dass Hoffenheim augenscheinlich noch nicht einmal einen besonders inspirierten Tag erwischte — vielmehr war namentlich die einseitige zweite Halbzeit auf die fehlende Bundesliga-Tauglichkeit des Neulings zurückzuführen. <p>  Wenn eigene Tore dieses Manko nicht ausgleichen können, sieht es für die Ambitionen des VfL gar nicht gut aus. <p>  Gerade, dass die Dortmunder Defensive bei schnellen Gegenzügen oft nicht sattelfest wirkt, muss am Samstag für die gastgebenden Borussen sprechen: Nachdem Gladbach keines seiner letzten fünf Heimspiele gegen den BVB verlor, wird wohl auch dieses Mal ein Erfolgserlebnis anvisiert.  </pre>


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<pre> Weil es aber auch für fast eingefahrene Erfolge keine Punkte gibt, muss nach dem jüngsten Auftritt das schon etwas weniger ruhmreiche Fazit gezogen werden, dass für den Aufsteiger selbst gegen einen denkbar schlecht aufgelegten Rekordmeister letztlich nichts ging.  <p> Leicht hatten es die Dortmunder dennoch nicht. BVB-Coach Thomas Tuchel führt dies vor allem auf die taktische Disziplin und die hohe Flexibilität im Spiel der Freiburger zurück.Tugenden, die so manch anderem in dieser Spielzeit bereits das fürchten gelehrt haben.   <p> Schließlich war ein solches Erfolgserlebnis nach fünf sieglosen Spielen in Serie (3 U, 2 N) alles andere als erwartet worden. <p>  Dieses ist dabei nur zum kleineren Teil dem ärgerlichen Umstand geschuldet, dass es bereits bei den letzten drei Abstechern nach Leverkusen nie etwas zu holen gab — aus guten Gründen sieht die Mannschaft von Pal Dardai vielmehr der danach beginnenden Rückrunde sorgenvoll entgegen.  <p> Daraufhin spielten sich die „Nullfünfer“ in einen Rausch und erhöhten auf 3:0, doch nachdem der FSV in den „Verwaltungsmodus“ schaltete, gelang es den Schwaben sich bis auf 2:3 heran zu kämpfen — Minuten vor Schluss verhinderte lediglich der Pfosten eine Sensation.  </pre>


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<pre> Angesichts dieser unerfreulichen Perspektive steuert die Beobachtung, dass sich bislang noch keine Handschrift von Michael Frontzeck erkennen lässt, dann nur den berühmten letzten Tropfen zum Überlaufen des Fasses bei — nachdem der Retter die Mannschaft im Frühjahr vor allem mit kämpferischen Tugenden zum Klassenerhalt führte, scheint der Trainer bezüglich spielerischer Visionen ratlos zu sein.  <p> Es war die erste Liga-Pleite seit dem ersten Spieltag. Dazwischen holten die „Bullen“ sechs Siege und vier Unentschieden.  <p>  In den jüngsten fünf Aufeinandertreffen zwischen Mainz und Hoffenheim fielen nicht weniger als 23 Treffer, was einem Schnitt von 4,6 Toren pro Spiel entspricht. <p>  Obwohl sich bereits früh abzeichnete, dass die Gastgeber deutlich unter dem Eindruck ihrer langen Krise stehen, versäumten es die Gäste sträflich, den taumelnden Borussen mit ein oder zwei klaren Aktionen schon beizeiten den Todesstoß zu versetzen.  <p> Da mittlerweile aber auch die Alte Dame seit drei Runden ungeschlagen ist, sichere ich meinen Tipp per Head-to-Head-Wette ab – und erhalte damit im Falle der erwähnten Punkteteilung wenigstens den getätigten Einsatz zurück.  </pre>


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